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Suchmaschinen

 

Suchmaschinen

Ein gebräuchliches und – zumindest oberflächlich gesehen – einfaches Verfahren, sich im Internet Informationen zu verschaffen, ist die Suche mit einer sog. Suchmaschine. Der Vorteil des Verfahrens ist, dass keinerlei Vorkenntnisse zum Internet oder zum Gegenstand der Nachfrage notwendig sind. Der Benutzer gibt einen oder mehrere Suchbegriffe ein, und die Suchmaschine vermeldet unmittelbar den Erfolg der Anfrage: die Seiten, die sie als passend verzeichnet.

Das Verfahren hat aber auch Nachteile: Die Masse an Informationen, die die Suchmaschine anhäuft, ist oft nicht sinnvoll zu bearbeiten. Und es gibt kein qualitatives Kriterium für die Auswahl der Seiten, die vermerkt werden. Darum werden in der Folge auch andere Verfahren für eine wissenschaftsorientierte Nutzung des Internets vorgestellt.

Wenn man sich mit deutschsprachiger Literatur beschäftigt, ist es sinnvoll, mit Suchmaschinen zu arbeiten, die eine deutsche Adresse haben. Die beliebteste Suchmaschine, die bei Nachfragen im deutschsprachigen Raum auch die meisten Ergebnisse zusammenträgt, ist

google (deutsch)

Es empfiehlt sich, alle Möglichkeiten zu nutzen, die hier die ‚erweiterte Suche’ bietet. Trotzdem fällt es oft schwer, die Masse an Information zu bewältigen.

Beispiel 1

Beispiel 2 

Angenommen, man schreibt eine Hausarbeit mit dem Titel „Narrative Strukturen in Kleists Erzählung Das Bettelweib von Locarno“. Es finden sich 618.000 Einträge zu Heinrich von Kleist, davon sind gut die Hälfte deutschsprachig. Die Suche nach „Kleist Locarno“ erbringt immerhin noch 27.200 Verweise. Eine verfeinerte Suche nach den obligatorischen Begriffen „Kleist Locarno“ (Kategorie mit allen Wörtern), den fakultativen Begriffen „Narration narrativ Erzählung“  führt zu 190 deutschsprachigen Ergebnissen. Das ließe sich sicher noch durch Einschränkung verbessern. (24.09.16)

 

Für den griechischen Sprachraum empfiehlt sich

google (griechisch) .

Google bietet auch die Möglichkeit, sich auf wissenschaftliche Seiten (v.a. Fachartikel) zu konzentrieren. Man benutzt dazu

scholar.google (englisch) .

Es handelt sich um eine englischsprachige Suchmaschine, die bei deutschsprachigen Seiten nur bedingt Erfolg hat.

Beispiel 3

Zu „Kleist“ finden sich 125.000 Einträge, zu „Kleist Locarno“ noch 963. Schränkt man nun noch durch die fakultativen Begriffe „Narration narrativ Erzählung“ ein, so wird man auf 726 Seiten verwiesen. (24.09.16)

 

Als Alternative für die wissenschaftliche Suche im deutschen Sprachraum empfiehlt sich die Meta-Suchmaschine

MetaGer ,

die sich selbst „die Suchmaschine über deutschsprachige Suchmaschinen“ nennt. Leider bietet MetaGer keine Möglichkeit zur erweiterten Suche auf dem Niveau von Google.

 

Weitere empfehlenswerte deutschsprachige Suchmaschinen sind:

fireball

Das Institut für Bibliothekswissenschaft der Humboldt-Universität in Berlin hat eine Sammlung der wichtigsten Internet-Suchmaschinen für wissenschaftliche Zwecke zusammengestellt:

Suchmöglichkeiten im Internet

 

© 2016 Willi Benning, Fachbereich für deutsche Sprache und Literatur, Universität Athen
e-mail an: Willi Benning